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Wissen Sie, ...

04.04.17


... dass nicht einmal 40 Prozent der Firmen die Ziele ihrer Social-Media-Aktivität kennen?

Eine Studie der Wirtschaftsprüfer PwC attestiert Unternehmen Einbahnstrassen-Kommunikation
Demnach seien zwar viele Unternehmen in den sozialen Medien unterwegs - vier von fünf Befragten nutzen Facebook und Youtube, gut zwei Drittel twittern -, aber:
  • weniger als vier von zehn Befragten haben sich unternehmensweit auf Ziele und Kernbotschaften für ihre Social-Media-Massnahmen verständigt
  • bei zwei Dritteln der 190 Befragten fehlt es an Planung und Umsetzung, um Social Media in die Unternehmensprozesse zu integrieren
  • 55 Prozent arbeiten ohne Social-Media-Budget
  • nur 28 Prozent haben einen Prozess zum Management von Risiken in sozialen Medien etabliert.

Letzteres wiederum könne gefährlich werden, so die Studienleiter. «Fragen zu Risikovermeidung, Compliance oder Datenschutz, die im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien auftauchen, sind in vielen Unternehmen noch nicht geklärt», wird ein Verantwortlicher zitiert. «In den sozialen Netzwerken fährt damit ein Grossteil der Unternehmen ein im Vergleich zum Wirkungsgrad unverhältnismässig hohes Risiko.»

Viele Unternehmen setzten zudem die digitalen Kanäle wie traditionelle Medien ein – etwa für Informationen zu eigenen Produkten und Dienstleistungen. Nur eine Minderheit nutze Social Media zur Kunden- oder Mitarbeiterintegration:
  • lediglich 40 Prozent der Befragten bieten laut der Umfrage einen aktiven Dialog an
  • lediglich 21 Prozent lassen ihre Produkte von den Kunden mitgestalten
  • nur gut ein Viertel der Befragten setzt Social Media für interaktive Zwecke wie Marktforschung ein
  • von der Möglichkeit, Social Media für personalisierte Angebote zu nutzen, machen nur 14 Prozent der Unternehmen Gebrauch.

Die Mehrheit der Unternehmen habe es bislang nicht geschafft, soziale Medien erfolgreich in die Unternehmensprozesse zu integrieren, resümieren die Verantwortlichen der Untersuchung. Es fehle vielfach an abgestimmten Zielen und Kernbotschaften, einem eigenen Social-Media-Budget, qualifizierten Mitarbeitern und Instrumenten zur Erfolgsmessung. Die Einbahnstrasse werde somit zur Sackgasse.

Zum Autor
Sascha Hardegger ist Gründer und Teilhaber der Content-Agentur etextera. Nach über 15 Jahren in verschiedenen kommunikativen Führungspositionen hat er - unter anderem - im Frühjahr 2016 das Studium zum Executive Master of Advanced Studies FHNW in Corporate Communication Management mit Erfolg abgeschlossen. Thematik seiner Masterarbeit: Content Strategie, Content Marketing sowie Online Kommunikation in KMU-Unternehmen. In verschiedenen Mandaten hilft Sascha Hardegger aktuell Firmen dabei, eine eigene Content Strategie zu erarbeiten und im Anschluss umzusetzen.

Redaktion: Textagentur etextera

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