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7 Fragen an Jürg Willi

07.06.17


Inhaber und Geschäftsführer der Jürg Willi & Partner AG

1. Welche Art der Kommunikation spricht Sie an?

Kommunikation mit einer Prise Humor, locker-flockig, gerne unterlegt mit Metaphern und Beispielen.

2. Welche (Werbe-) Kampagne hat Sie persönlich berührt und weshalb?

Auch hier: Humorvolle, augenzwinkernde Werbung. Und wenn sie dann noch mit bescheidenen Mitteln erstellt worden ist, bin ich sehr beeindruckt. Als Beispiel nenne ich gern die Youtube-Kampagne der kleinen, unabhängigen Uhrenmanufaktur H. Moser & Cie. für die «Swiss Alp Watch». Im Apple-Style nimmt sie den aktuellen Smart-Watch-Trend auf die Schippe, unter anderem mit einem kleinen Seitenhieb, dass sie ohne Batterie funktioniert.

3. Was ist für Sie wichtiger: Text oder Bild?

Die gute Symbiose macht es aus: visualisierter Text.

4. Wann ist Content aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Er muss ein Ziel verfolgen, eine klare Botschaft haben und für die Zielgruppe wirklich relevant sein. Er soll Nutzen stiften, eine Erkenntnis gewinnen lassen, und der Leser soll für sich selbst etwas mitnehmen können. Wenn zusätzlich komplexe Zusammenhänge einfach dargestellt werden, ist es perfekt.

5. Welches Soziale Netzwerk bevorzugen Sie geschäftlich und welches privat?

Ich bin der festen Überzeugung, dass in den Sozialen Netzwerken nicht mehr zwischen geschäftlich und privat unterschieden werden kann – und darf. Kunden googeln und stossen auf vermeintlich private Facebook-Profile, private Freunde finden Einträge in Business-Netzwerken. Ich bevorzuge Facebook für den Dialog mit Freunden und Kunden, um mein Netzwerk zu pflegen und mich in Erinnerung zu rufen. Auf Twitter tausche ich mich mit Fachkollegen aus. LinkedIn und Xing sind eher meine elektronischen Kontaktkarteien.

6. Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?

Ich bin dann erfolgreich, wenn meine Kunden ihre Ziele und Lösungen dank meiner Unterstützung erreichen und zufrieden sind. Wenn Kunden mir rückmelden, dass mein Engagement ihre Organisation, ihre Firma weitergebracht hat, eine Herausforderung gemeistert oder ein Problem gelöst wurde. Kurz: Wenn mein Einsatz etwas gebracht hat.

7. Was ist Ihnen im Beruf besonders wichtig?

Ich stecke in jedes meiner Kundenprojekte Herzblut und mache mich mit vollem Engagement an die Arbeit. Ich liebe es, scheinbar unlösbare Probleme zu meistern und grosse Herausforderungen zu bewältigen – dies immer in sehr enger Zusammenarbeit mit meinen Kunden. Eine Veränderung oder eine Strategie muss von Innen, von den involvierten Mitarbeitenden entwickelt werden. Nur so wird die Lösung mitgetragen und auch umgesetzt. Meine Rolle ist die des Sparringpartners, des Prozessbegleiters, des kritischen «Hinterfragers» mit Inputs aus der Aussensicht.

Zur Person
Jürg Willi ist diplomierter Betriebsökonom und hat sich im Gestalten und Führen komplexer Veränderungsprojekte, in der Kommunikation, in Social Media und im Coaching weitergebildet. Seit Mitte 2009 ist er Inhaber und Geschäftsführer der Jürg Willi & Partner AG, Unternehmensentwicklung. Er unterstützt Firmen und Organisationen in der Schweiz und im benachbarten Ausland in Strategie, Organisation und Kommunikation. So etwa in Change-Projekten, im Optimieren von Vertriebsorganisationen, im Gewinnen von Neukunden oder im Entwickeln neuer Märkte und innovativer Geschäftsmodelle. Das partizipative Vorgehensmodell stellt die hohe Identifikation der involvierten Mitarbeitenden sicher und sorgt für die Zielerreichung. Jürg Willi und sein Team arbeiten mit erprobten Werkzeugen, viel Praxiserfahrung und einer gesunden Portion Pragmatismus. www.willipartner.ch

Interview/Redaktion: Textagentur etextera

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