7 Fragen an Daniela Bodmer

10.06.20


Gründerin und Gesellschafterin xhuma GmbH

1.  Wenn Sie das Rad der Zeit zurückdrehen könnten: Was würden Sie heute anders machen?
Nichts. Ich bin zufrieden mit meinem Leben. Die Fehler, die ich gemacht habe, gehören dazu und machen mich zu dem, was ich bin. Ich verlasse gerne die Komfortzone, auch wenn dies bedeutet, dass ich nicht alles von Anfang an perfekt mache. Wichtig ist: aufstehen, Krone richten, weitergehen.

2.  Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?
Die spannende Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen vom hochtechnisch versierten Entwickler bis zum gewinnorientierten Manager. Befriedigend ist natürlich auch, wenn meine eingeführten Projekte sich im Alltag bewähren und ich sie bestenfalls selbst nutzen kann.

3.  Dachten Sie früher, dass Sie einmal das tun werden, was Sie heute tun?
Nein! Aber welches Kind sagt schon, es wolle Projektleiter werden. Trotzdem haben meine Affinität zu Zahlen sowie meine Offenheit gegenüber Technik, Neuem und Teamarbeit letztendlich dazu geführt, dass mir das Führen von Projekten viel Spass macht. Ob ich das in zehn Jahren noch mache? Wir werden sehen!

4.  Arbeitszeit und Privatleben verschwimmen in vielen Berufen immer mehr. Wie schützen Sie sich vor ständiger Erreichbarkeit?
Meines Erachtens ist nicht die Erreichbarkeit das Problem, sondern der Umgang damit. Muss ich auf jede Nachricht direkt antworten, oder darf ich auch den Chef mal bis am nächsten Morgen warten lassen? Früher waren es Freunde, heute ist es meine Familie, die mit ihren Bedürfnissen hilft, die Prioritäten richtig zu setzen. 

5.  To-do-Listen, mehrere Projekte auf einmal, Feuerwehrübungen: Wie handeln Sie an Tagen, an denen alles zusammenkommt?
Das wichtigste, das ich im berufsbegleitenden Studium gelernt habe, ist das Priorisieren. Ist etwas wichtig? Ist es dringend? Muss ich es persönlich erledigen oder kann ich es delegieren? Eine schnelle Beurteilung der Situation ist eine meiner Stärken; sie hilft mir, die Übersicht zu behalten.

6.  Wie bringen Sie Familie und Beruf unter einen Hut?
Das gelingt mal besser, mal schlechter. Im Grossen und Ganzen sind es aber die folgenden Punkte: Arbeitspensum nicht überbuchen; Hilfe von Familie und Freunden annehmen, wenn es mal hektisch wird; Arbeiten, die keinen Spass machen, externalisieren und «ds Füfi» auch mal gerade sein lassen.

7.  Haben Sie ein Rezept, um mit schwierigen Menschen umzugehen?
Ich versuche, auf den Menschen einzugehen und mir vorzustellen, was ihn umtreibt, dass er so reagiert. In vielen Fällen finde ich einen Weg, um entsprechend zu interagieren. Wenn dies nicht hilft, hilft oft nur ignorieren – seien es «nur» die Macken oder schlimmstenfalls die Person.

 

Zur Person
Daniela Bodmer hat Informatik studiert und im Jahr 2009 die xhuma GmbH gegründet. Das Unternehmen bietet in IT-Architektur, Projektleitung und Migrationen den unabhängigen Blick fürs Ganze. Aber auch eine geballte Ladung Sozialkompetenz, solides Fachwissen und viel Erfahrung. Der ideale Mix, um die Probleme der Kunden zu lösen.

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