Schnell noch geschäftliche Weihnachtsgrüsse per E-Mail schreiben? Auf diese 5 Dinge sollten Sie achten.

03.12.20


Es muss nicht immer Büttenpapier sein: Weshalb elektronische Grüsse zum Jahreswechsel eine gute Idee sind, und worauf es dabei ankommt.


Schwups steht schon wieder Weihnachten vor der Tür, und Sie haben vergessen, gedruckte Karten in Auftrag zu geben? Nicht schlimm, längst sind Weihnachtskarten per E-Mail salonfähig.

Weshalb überhaupt Weihnachtsgrüsse schreiben?
Weil es eine gute Gelegenheit ist, sich zum Jahreswechsel bei Kunden und Geschäftspartnern zu melden: Einerseits, um sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit zu bedanken. Andererseits, um ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr zu wünschen.

Wann die Grüsse idealerweise übermitteln?
Je nachdem, wie stark Sie dabei auf Weihnachten bzw. auf den Jahreswechsel fokussieren, haben Sie von Mitte Dezember bis Mitte Januar Zeit.

Worauf es bei Weihnachtsgrüssen per E-Mail ankommt:

  1. Keine automatisierten Mails verschicken – schon gar keine mit offenem Verteiler, sodass jeder Empfänger sehen kann, wer die Zeilen noch erhalten hat. Auch grosse Anhänge sind fehl am Platz, weil sie die mobile Datenmenge des Empfängers schmälern. Services von Drittanbietern, wie E-Post-Cards, sind ebenfalls tabu.
  2. Keine Werbung. Weihnachtsgrüsse sollten keine Werbesendung sein. Wer Grüsse vortäuscht, aber tatsächlich – offen oder verdeckt – nur auf Kommerz aus ist, kommt nicht gut an. Empfänger bemerken die Absicht und sind verstimmt. Werbung können Sie das ganze Jahr verschicken, doch echte Festtagsgrüsse an wertvolle Kontakte sollten von Herzen kommen – oder lieber gar nicht.
  3. Persönlicher Bezug. Auch wenn sich mit Standardaussendungen Zeit sparen lässt – inhaltlich verpuffen sie meist wirkungslos. Deshalb sollten Sie nicht nur ein lapidares «Frohe Weihnachten» und ein paar allgemeingültige Sätze formulieren. Beziehen Sie sich lieber auf Ereignisse und gemeinsame Projekte im fast abgelaufenen Jahr. Wie genau diese formuliert sind, hängt von Sender und Empfänger ab. Zu geschäftlich sollte es aber nicht klingen, stattdessen lieber die persönlichen Aspekte betonen.
  4. Empfänger in Gruppen unterteilen. Verschicken Sie gerne Weihnachtspost, haben aber sehr viele Geschäftspartner, denen Sie nicht allen persönliche Grüsse senden können? Investieren Sie am meisten Zeit in diejenigen, die Ihnen am nächsten stehen. Kunden und Geschäftspartnern, zu denen eine nicht so enge Bindung besteht, erhalten weniger Zeilen. Der grossen Masse senden Sie womöglich gar keine Weihnachtsgrüsse.
  5. Auf das christliche Fest Bezug nehmen? Weil die Empfänger normalerweise unterschiedlichen Religionen oder gar keiner angehören, sollte die weihnachtliche Korrespondenz eher allgemein und ohne religiösen Bezug (etwa zu Gott) formuliert werden. Mit neutral verfassten Weihnachts- und Neujahrswünschen sind Sie auf der sicheren Seite.

Sie wollen mehr wissen? Worauf Sie bei geschäftlichen Weihnachtsgrüssen noch achten sollten finden Sie hier.

Inhalt/Redaktion: etextera, Agentur für Text und Design
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