7 Fragen an Philipp Zimmerli

04.02.21


Inhaber von Zimmerli Beratung und Begleitung

1.   Was ist aus Ihrer Sicht nötig, um erfolgreich zu werden?
Die Aufrichtigkeit, mehr zu leisten als andere, die das Gleiche tun. Engagiert und zielorientiert seine Träume verfolgen. Die eigene Sozialisation hinterfragen und aus hinderlichen Mustern ausbrechen. Und: Das Lebenskonzept, das uns durch unsere Sozialisation übergestülpt wurde, hinterfragen. Das verändern einer Denkweise vom «ich und du und das» oder «ich und ihr und das» zum «WIR»!

2.   Welches war Ihr schwierigster Moment, und welche Lehren haben Sie daraus gezogen?
Meine Schulzeit. Da war ich umgeben von pessimistischen Lehrern und anderen Erwachsenen, die mir vor allem sagten, was ich nie erreichen kann. Meine Lehren daraus waren, dass ich mich nur auf mich verlassen kann und meinen eigenen Kampf für mich führen muss.

3.   Wenn Sie das Rad der Zeit zurückdrehen könnten: Was würden Sie heute anders machen?
Nichts! Meine ganze persönliche und berufliche Entwicklung hat sich aus einer permanenten Haltung der Ehrlichkeit gegenüber mir selber ergeben. Das dauernde Reflektieren und Bilanzieren meiner Lebensumstände haben dazu beigetragen, Dinge im Leben zu erreichen, die eigentlich nicht zu erreichen wären.

4.   Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?
Mehr an meiner Tätigkeit als an meinem Beruf. Ich kann das machen, was ich für mein Gegenüber als erfolgsversprechend halte. Unterstützung anbieten, die nicht konzeptualisiert ist. Zu tun, was weiterbringt, und zu lassen, was ein Weiterkommen behindert. Ich kann verschiedenste Unterstützungsformate aus einer Hand anbieten.

5.   Haben Sie früher gedacht, dass Sie einmal das tun werden, was Sie heute tun?
Nein. Als Person mit nicht idealen Voraussetzungen, wie einer schweren Legasthenie und als schlechter Schüler, hat man andere Vorstellungen davon, was man einmal machen wird. Da drehen sich die Möglichkeiten auf einem bescheidenen Niveau.

6.   Wie bringen Sie Familie und Beruf unter einen Hut?
Das ist ein schwieriges Thema. Meine Agenda hilft mir dabei. Gewisse Tage markiere ich rot und mache dann keine Termine ab. Ich bewege mich im Spannungsfeld der Existenzsicherung, den Bedürfnissen meiner Familie, meinen eigenen Bedürfnissen sowie dem Bedarf an Unterstützung meiner Klientinnen und Klienten. Das ist herausfordernd. Die Rückendeckung meiner Frau und meiner Kinder hilft mir dabei sehr viel.

7.   Wie starten Sie in den Tag?
Je nachdem, wann ich den ersten Termin habe. Meist trinke ich Kaffee mit meiner Frau. Wir unterhalten uns darüber, was es alles zu erledigen gibt. Dann erledige ich so wenig wie möglich davon. So haben wir am Folgetag wieder Gesprächsstoff.

 

Zur Person
Philipp Zimmerli ist gelernter Schreiner, diplomierter Sozialpädagoge FH, Supervisor und Coach. Im Jahr 2016 hat er sein Unternehmen, Zimmerli Beratung und Begleitung, gegründet. Er begleitet Familien bei ihrer Entwicklung und unterstützt Jugendliche bei der Berufsbildung, damit sie einen guten Start ins Berufsleben haben. Als Supervisor und Coach unterstützt er Unternehmen, Teams und Führungspersonen, um Anliegen und Probleme erfolgreich zu bewältigen. Dabei sind leistungsfähige Führungspersonen, starke Teams und zufriedene Mitarbeitende sein Ziel.

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