Ein überzeugendes Motivationsschreiben formulieren? Mit diesen 5 Tipps haben Sie Erfolg!

11.03.21


Floskeln vermeiden, einen Bezug zu sich und dem Job herstellen und für klare Struktur sorgen – so holen Sie das Maximum aus Ihrem Motivationsschreiben heraus.



Im Gegensatz zu Bewerbungsschreiben und Lebenslauf ist das Motivationsschreiben persönlicher formuliert und geht mehr in die Tiefe. Vor allem aber ist es Ihre Chance, Fachkenntnisse hervorzuheben, Soft Skills zu betonen und die Motivation für den Job nochmals zu unterstreichen.

Dabei gilt es, auf folgende fünf Punkte zu achten:

1.   Die Form: kurz und knapp
Romane will im Motivationsschreiben keiner lesen. Entscheidend ist, dass Ihre Persönlichkeit und Ihre Motivation zwischen den Zeilen zum Vorschein kommt – möglichst kurz, knapp und kompakt auf einer Seite.

2.   Auf die Sprache kommt es an
Formulieren Sie in der Ich-Form. Das Motivationsschreiben wird so viel persönlicher. Seien Sie ausserdem sparsam mit Adjektiven. Kurze, prägnante Hauptsätze wirken stärker.

3.   Klare Struktur
Die wichtigsten Stärken, Erfahrungen und Ihre Motivation müssen sofort ins Auge springen. Das gelingt am besten mit einer klaren Struktur. Gliedern Sie Ihr Motivationsschreiben in Absätze, zum Beispiel: Interesse am Unternehmen, fachliche Qualifikation, persönliche und berufliche Kompetenzen.

4.   Bezug zu sich und zum Job herstellen
Achten Sie auf einen prägnanten Bezug zu Job oder Unternehmen, um glaubwürdig und authentisch zu bleiben. Stellen Sie dabei nicht nur Thesen auf («Ich bin organisiert»), sondern belegen Sie diese mit Beispielen. Bieten Sie unbedingt neue Erkenntnisse, Argumente, Informationen und wiederholen Sie nicht nur, was Sie bereits in Anschreiben oder Lebenslauf geschrieben haben.

Leitfragen können sein:
- Warum will ich die Stelle?
- Was begeistert mich daran?
- Warum bewerbe ich mich genau bei dieser Firma?
- Welchen einzigartigen Mehrwert biete ich?
- Warum passe ich perfekt auf die Position?
- Welche Ziele möchte ich im Unternehmen erreichen?

5.   Floskeln vermeiden
Das Motivationsschreiben muss stets individuell für den jeweiligen Arbeitgeber formuliert sein. Phrasen und Kopien erkennen Personalverantwortliche sofort. Schreiben Sie direkt, ohne Umschweife und vermeiden Sie den passiven Konjunktiv.

- So nicht: «hiermit bewerbe ich mich» oder «mit grosser Freude …»
- Besser: «Als ich erfahren habe, dass in Ihrem Team eine Stelle frei geworden ist, war mir sofort klar: Da muss ich hin! Bereits seit Jahren verfolge ich die Entwicklung Ihres Unternehmens mit grossem Interesse und möchte mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Teil Ihres Teams zu werden.»

- So nicht: «Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.»
- Besser: «Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.»

 

Inhalt/Redaktion: etextera, Agentur für Text und Design

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