7 Fragen an Aimée Bastian

05.05.21


Inhaberin der Corporate Publishing Agentur public vision sowie systemischer und generativer Coach

1.   Was ist aus Ihrer Sicht nötig, um erfolgreich zu werden?
Ich glaube, dass ich hier in diesem Leben bin, um zu lernen und zu wachsen, zu leuchten und zu lieben. Das ist alles, worum es geht. Damit mir das gelingt, beobachte ich mich selbst sehr genau – und lächele meist statt zu toben.

2.   Was haben Sie sich zu einer festen Angewohnheit gemacht?
Ich meditiere direkt nach dem Aufwachen, vor dem Mittag- und dem Abendessen jeweils 20 Minuten. Und ich hüpfe jeden Morgen zehn Minuten auf dem Trampolin. Meditieren ist mir sehr wichtig geworden: es verbessert Konzentration und Leistungsfähigkeit, reduziert Ängste, reguliert den Cortisolspiegel und vieles mehr.

3.   Wann lassen Sie den Kopf, wann den Bauch entscheiden?
Ich lasse die Kombination entscheiden: Ich fühle rein, denke darüber nach, fühle nochmal rein – und dann ist sie da: die für mich passende Entscheidung. Selbst wenn sie in den Augen anderer als Fehler bewertet wird, so betrachte ich das Ergebnis für mich einfach als liebevolle Einladung weiter zu wachsen.

4.   Haben Sie ein Rezept, um mit schwierigen Menschen umzugehen?
Schwierige Menschen sind meist nur schwierig, weil sie es selbst schwer haben oder hatten. Daher sage ich mir, wenn ich mich getriggert fühle: «Niemand, Aimée, steht morgens auf, um dich zu ärgern. Stopp!» Nun verbinde ich mich mit der Frau, die ich gerne sein möchte: Die hat eine Menge Mitgefühl und findet immer liebevolle Lösungen.

5.   Wie kommunizieren wir Ihrer Ansicht nach in zehn Jahren?
Wenn alles so läuft, wie ich es mir wünsche, dann kommunizieren wir hauptsächlich auf der Herzebene miteinander: Weniger Kopf, mehr Herz und Bauch. Und vielleicht sogar telepathisch, das würde ich gerne noch erleben – dauert aber vermutlich noch länger als zehn Jahre.

6.   Wie gehen Sie vor, damit Sie Ihre beruflichen und privaten Ziele erreichen?
Ich visualisiere in meinen Meditationen, wie ich mich fühle, wenn ich mein aktuelles Ziel schon erreicht habe, und bin schon mal vorab dankbar für das tolle Ergebnis. Oft klappt das. Und wenn es nicht klappt: Egal, dann wartet noch was Besseres auf mich.

7.   Wie findet man den perfekten Job?
Gibt es den? Ich habe vor über 30 Jahren einfach irgendwie angefangen: erst beim Radio, dann beim TV, rüber auf die Agenturseite, eine eigene Agentur gegründet. Ich leitete Seminare, bildete mich als Heilpraktiker für Psychotherapie sowie in Coaching aus. Alle Jobs machten immer Spass. Es war sicher keiner perfekt und keiner ganz gruselig.

 

Zur Person
Aimée Bastian hat Informations- und Sprachwissenschaft sowie Organisationspsychologie studiert. Zudem hat sie vielfältige Aus- und Weiterbildungen in Psychologie und Coaching. Beruflich hat sie zwei Standbeine. Seit dem 2001 leitet sie die public vision Medien. Die Agentur ist auf Mitarbeitenden- und Kundenmagazine spezialisiert – gedruckt und virtuell. Zudem arbeitet sie seit 2009 als Coach und begleitet Menschen mit einem Wunsch nach innerem Wachstum. Ihre beiden Berufe haben gemeinsam, dass sie journalistisches mit psychologischem Know-how mit einer ausgezeichneten Intuition verbindet.

Weitere spannende Persönlichkeiten lernen Sie hier kennen.

PS: Warum selber machen, wenn es Profis gibt? etextera unterstützt Sie beim Texten, Gestalten und Umsetzen Ihrer Kommunikationsprojekte. Sprechen Sie mit uns.