7 Fragen an Amapola Schneider

11.06.21


Geschäftsführerin bei Integratives Coaching

1.   Welches Zitat berührte Sie besonders und weshalb?
«Ein Glück, das wir nicht haben wollen, ist keines.» (Ernst Ferstl) Energie folgt der Aufmerksamkeit. Ist mir tatsächlich bewusst, was ich in der jeweiligen Situation wirklich erreichen möchte? Wir ziehen all die Dinge im Leben an, indem wir ihnen Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen. Deshalb schätze ich dieses klare Zitat.

2.   Sie wurden bestimmt schon mal ins kalte Wasser geworfen. Wie haben Sie die Situation gemeistert?
Oh ja! Mit Geduld, Geduld und nochmals Geduld! Wir leiden alle mehr oder wenig an Ungeduld! Bewahren wir Geduld und Ruhe, entspannt sich das Denkprinzip wieder. Daran angelehnt erfrischen sich die eigenen Ressourcen, und es bahnen sich neue kreative Lösungen an.

3.   Haben sie ein Rezept, um mit schwierigen Menschen umzugehen?
Zuerst wird uns das Schwierige von der Person gespiegelt. Entspiegeln wir dies dem Gegenüber mit Unvoreingenommenheit, zeigt sich das versteckte Bedürfnis (Hidden Need). Halten Sie Ausschau nach: Was will die Person wirklich? Meist steckt eine Unzufriedenheit oder ein anderes Problem dahinter. Bewahren Sie Ruhe, strahlen Sie Sicherheit aus, zeigen Sie in einem guten Ton Lösungen. Dies bewirkt eine Änderung, und es stellt sich meist eine regulierende Sichtweise ein. Danach helfen kleine, einvernehmliche Schritte oft weiter.

4.   Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?
Mich interessiert der Mensch mitsamt dem Sein und Werden im Laufe seines Lebens. Ich finde es spannend, über wie viele verschiedene Fähigkeiten wir alle verfügen. Mein Beruf unterstützt mich dabei, Menschen zu stärken und deren Lebenssinn sowie deren Ideen lebendig werden zu lassen.

5.   Wann lassen Sie den Kopf entscheiden, wann den Bauch?
Der Bauch kann nichts endscheiden! Die Intuition befindet sich nicht im Bauch, sondern in der Mitte des Brustkorbs und reagiert auf Vibration der Umwelt. Hauptaufgabe des modernen Menschen ist es, seine Gehirnkräfte zu üben, seine Gedanken zu vertiefen und zu erweitern. Nur durch ein tiefes Nachsinnen und das Verknüpfen mit unserem Denkprinzip gelangen wir zu einer besseren Erkenntnis oder einer Lösung. Das beherzige ich seit Jahren. Mein zusätzlicher Rat: Vor einer endgültigen Entscheidung eine Nacht darüber schlafen.

6.   Was haben Sie sich zu einer festen Angewohnheit gemacht?
Täglich etwas dazuzulernen. Ich schaue gerne Ratesendungen wie «Wer wird Millionär» mit Günter Jauch oder Sendungen wie «Marktcheck», «Visite», «Scobel» und «Total genial». Erfindungen spornen mich an, im Alltag Ideen zu entwickeln.

7.   Wie kommunizieren wir Ihrer Ansicht nach in zehn Jahren?
Bis zum Jahr 2020 hat sich die digitale Kommunikation enorm verändert. Diese Entwicklung wird meiner Meinung nach signifikant fortgeführt. Techniken wie Alexa werden unseren Alltag deutlich erleichtern. Für mich gilt das insbesondere zum Thema Bildung auf allen Schulebenen. Dies wird sich bestimmt weiterentwickeln bis hin zu möglichen neuen Schulformen. Auch im Handwerk, im Gesundheitswesen und in der Industrie werden Know-how und Wissenstransfers durch die digitale Entwicklung geprägt sein. Beim Einkaufen im Supermarkt unterstützen uns vermehrt Roboter. Doch wir Menschen müssen weiterhin im persönlichen Kontakt bleiben. Ein Roboter als Barkeeper, das macht auf Dauer keinen Spass.

 

Zur Person
Amapola Schneider ist Psychotherapeutin HP, dipl. Businesscoach sowie Stimm- und Sprechtrainerin, zudem hat sie Abschlüsse in Führungspsychologie und Raumentwicklungspsychologie. Seit dem 2005 führt sie ihr Unternehmen, Integratives Coaching. Sie unterstützt Einzelpersonen sowie Teams beim Lösen von Konflikten. Dies in der Zielfindung zum Schärfen und Abgrenzen zwischen individuellen persönlichen Aufgaben und Aufgaben, die im Team zu erbringen sind. Diese Leistung bietet Amapola Schneider für alle Hierarchieebenen an.

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