7 Fragen an Markus Etter

09.09.21


Geschäftsführer und Creative Director von soma

1.    Was ist aus Ihrer Sicht nötig, um erfolgreich zu werden?
Ich denke, der Wille ist die wichtigste, aber oft überschaute Grundvoraussetzung, um Erfolg zu haben. Der persönliche Entscheid, etwas wirklich zu wollen, führt einem auf irgendeinem Weg automatisch zum Erfolg. Dieser muss nicht so sein, wie man sich ihn ursprünglich vorgestellt hat. Heute definiere ich Erfolg anders als vor 15 Jahren. 

2.    Welche Tipps geben Sie, um ein erfolgreiches und glückliches Leben zu führen?
Erfolg und Glücklichsein gehen nicht unbedingt Hand in Hand. Man kann ein glückliches Leben führen, ohne erfolgreich zu sein. Gleichzeitig führt Erfolg nicht unbedingt zum Glück. Ich würde nicht das eine vom anderen abhängig machen. 

3.    Wenn Sie das Rad der Zeit zurückdrehen könnten: Was würden Sie heute anders machen?
Das habe ich mich oft gefragt. Es gibt sogar sehr vieles, das ich heute anders machen würde. Schlussendlich bin ich aber gerade wegen vergangener Fehlentscheide und schlechter Erfahrungen an diesem Punkt in meinem Leben angelangt. Ich weiss nicht, ob ohne das Erlebte alles besser wäre. 

4.    Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?
Die Vielfalt der zu lösenden Probleme. Fast jede Kundenarbeit ist fachspezifisch. Ich erhalte so viele Einblicke hinter die Kulissen von unterschiedlichen Themen, Branchen und Industrien und lerne bei jedem Auftrag etwas Neues. Das finde ich fantastisch. Zudem ist es ein tolles Gefühl, für Kundinnen und Kunden eine Kommunikationsproblem gelöst zu haben. 

5.    To-do-Listen, mehrere Projekte auf einmal, Feuerwehrübungen: Wie handeln Sie an Tagen, an denen alles zusammenkommt?
Die Aufgaben priorisieren und dann Stück für Stück abarbeiten. Aber ich habe gelernt, dass sich mit etwas Weitblick so manche Feuerwehrübung vermeiden lässt. Wenn man beim Planen durchwegs vom Idealfall ausgeht, kommt es sicherlich vermehrt zu solchen Tagen, als wenn man realistisch plant. 

6.    Was haben Sie sich zu einer festen Angewohnheit gemacht?
Den Morgen einläuten und den Abend ausklingen lassen. Direkt vom Bett zur Arbeit und von der Arbeit ins Bett versuche ich zu vermeiden. Das heisst, jeden Morgen schaffe ich eine Stunde Zeit für mich selbst. Ich trinke meinen Kaffee, esse mein Müesli, höre Radio und blättere durch die Tagespresse. Das schafft Ruhe und Ausgewogenheit. 

7.    Sie müssen auf Knopfdruck kreativ sein. Wie gehen Sie vor?
Der kreative Motor läuft geschmeidiger, wenn er nicht ständig ein- und ausgeschaltet wird. Deshalb versuche ich, auch nebst der Arbeit zumindest ein wenig kreativ zu sein. Sei das beim Kochen, im Garten oder bei meinen Hobbies.

 

Zur Person
Markus Etter hat Wirtschaft studiert und an der London Metropolitan University den Master of Arts erlangt. Er arbeitet seit dem Jahr 2015 bei der Somafilm GmbH. Seit 2019 ist er Geschäftsführer und Creative Director der daraus entstandenen Kommunikationsagentur soma, deren Fokus auf Bewegtbild liegt. soma besteht aus einem Kernteam aus Film, TV und Werbung sowie einem grossen Netzwerk von Talenten. Gemeinsam unterstützen sie ihre Kundinnen und Kunden in der Kommunikation komplexer Sachverhalte. Sie konzeptionieren und planen digitale Kommunikationsstrategien und setzen diese um. Dabei sorgen die Fachleute dafür, dass die Botschaft der Kund/innen bei der Zielgruppe ankommt.

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