Social-Media-Kanäle richtig nutzen: Auf diese 6 Punkte kommt es an

16.03.22


Facebook, Instagram und Co.: Wie Sie wirksame Unternehmenstexte für Social Media verfassen, und welche Regeln es für Postings gibt.


Kein anderer Kommunikationskanal ermöglicht es Unternehmen so bequem und schnell mit Kundinnen und Kunden in Kontakt zu treten wie Social Media. Mit den folgenden Tipps klappt dies noch besser:

1. Ziel definieren. Ob Marktforschung, Kundengewinnung oder Betreuung: Erstellen Sie zunächst eine Social-Media-Strategie und definieren Sie Ihr Ziel. Seien Sie sich bewusst: Der Einsatz von Social Media dient in erster Linie dazu, mit Kundinnen und Kunden in Dialog zu treten, Nähe zu schaffen und das Image zu verbessern. Social-Media-Kanäle sollen also Vertrauen aufbauen und erhalten. Es geht darum, Gemeinsamkeiten mit Followern zu finden und über verbindende Elemente zu interagieren. Kurz: Auf Social Media kommen Unternehmen mit Usern ins Gespräch und erfahren aus erster Hand, was diese sich wünschen.

2. Direkt auf den Punkt kommen. Texte auf Facebook, Instagram, XING oder Twitter sollten kurz und bündig sein und gleichzeitig unterhalten. Dabei gilt es, die Anforderungen des jeweiligen Kanals im Blick zu haben. Plattformen wie Facebook und Instagram beispielsweise erlauben ziemlich lange Bildunterschriften. Andere verlangen kürzere Texte; bei Twitter z. B. dürfen es maximal 280 Zeichen sein.

3. Tonalität und Inhalte aufeinander abstimmen. Vertreten Sie Ihr Unternehmen angemessen mithilfe Ihrer «Unternehmenssprache», Ihrer Corporate Language. Dafür legen Sie Sprachduktus und Wording fest und passen dies auf die Kommunikation im Netz an. Orientieren Sie sich auf Social Media an der gesprochenen Sprache; gleichzeitig sollten Sie aufpassen, dass Ihr Auftritt nicht widersprüchlich wirkt.

4. Auf die Zielgruppe achten. Reden Sie Ihre Follower direkt und persönlich an. Ob mit «Du» oder «Sie» hängt davon ab, wie Ihr Unternehmen spricht. Auch dieser Punkt legt die Corporate Language fest. Sprechen Sie Ihre Kunden beispielsweise immer mit «Sie» an, kann es aufgesetzt wirken, auf «Du» umzusteigen – und umgekehrt.

5. Lesende integrieren. Es gibt viele Wege, Leserinnen und Leser zu animieren, etwas zu posten, liken oder zu teilen. Fordern Sie Ihre Follower direkt dazu auf («Postet eure Lieblingsbücher!» Oder stellen Sie gezielt Fragen: «Was ist euer Lieblingsbuch?»); überlegen Sie sich, was zu Ihrer Zielgruppe passt.

6. Diese Stolperfallen sollten Sie meiden:
- Bleiben Sie als Unternehmen authentisch. Posten Sie auf Social Media nur das, was Ihnen wirklich wichtig erscheint.
- Bombardieren Sie Leserinnen und Leser nicht mit Werbung; liefern Sie ihnen stattdessen Mehrwert.
- Nutzen Sie Social Media nicht als Einbahnkommunikation. Beantworten Sie zur Abwechslung auch mal Kundenfragen – so treten Sie mit Kundinnen und Kunden in Dialog.

 

Inhalt/Redaktion: etextera, Agentur für Text und Design
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