Ihr Stelleninserat soll beachtet werden? Was Sie dafür tun müssen – und was besser nicht

04.05.22


Klar, überzeugend und alle Fragen beantwortend: Dank diesen 5 Dos und Don’ts sprechen Sie geeignete Bewerber*innen in Stelleninseraten an.


Viele Unternehmen unterschätzen die Chance von Stellenanzeigen. Vermögen diese doch idealerweise genau die richtigen Bewerbenden anzusprechen. Gleichzeitig ist das Inserat oft der erste Eindruck, den Jobsuchende von einer Firma erhalten – und für diesen gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Auch deshalb sollte ein Inserat so aufgebaut sein, dass die richtigen Bewerbenden sich beim ersten Durchlesen angesprochen fühlen und sofort wissen, um was es geht.

Dos: Diese fünf Fragen sollte jedes Stelleninserat beantworten

1.   Wer sind Sie?
Stellen Sie Ihr Unternehmen vor.  Versuchen Sie dabei Emotionen zu wecken und aus der Perspektive der Bewerbenden zu denken. Was sollten diese über Sie wissen, um sich zu bewerben? 

2.   Wen suchen Sie?
Welche Aufgaben übernehmen Mitarbeitende? Mit wem arbeiten sie zusammen? Handelt es sich um eine Voll- oder eine Teilzeitstelle? Ist diese befristet? An welchem Standort würden die Bewerbenden eingesetzt? 

3.   Was erwarten Sie?
Konzentrieren Sie sich bei der Beschreibung Ihrer Wunschkandidat*innen auf Qualifikationen, die wirklich nötig sind, um in der Position erfolgreich zu arbeiten (siehe auch Don’ts, Nr. 3). 

4.   Was bieten Sie?
Zeigen Sie, warum die Arbeit in genau Ihrem Unternehmen etwas Besonderes ist. Dabei können Sie etwa flexible Arbeitszeitmodelle erwähnen, das positive Arbeitsumfeld, Angebote für die Mitarbeitenden und natürlich die Vergütung. 

5.   Wie kann man sich bewerben?
Am Schluss der Stellenanzeige sollte klar sein, wie sich Interessent*innen bewerben können – postalisch, per E-Mail oder auf beiden Wegen? Bis wann muss die Bewerbung eingegangen sein, um berücksichtigt zu werden? Wer ist Ansprechperson bei Fragen?

Don’ts: Fünf häufige Fehler bei Stelleninseraten, die es zu vermeiden gilt

1.   Achtloses copy-paste
Berufsbilder entwickeln sich ständig weiter. Anforderungen, die vor zwei Jahren noch Standard waren, sind mittlerweile womöglich überholt. Wollen Sie ein altes Stelleninserat wiederverwenden, sollten Sie deshalb unbedingt vorher prüfen, ob es noch Gültigkeit hat. 

2.   Fremdwörter, die für Verwirrung sorgen
Umständliche Formulierungen, komplizierte Sätze, kryptische Jobtitel: In Stelleninseraten ist eine einfache und klare Sprache gefragt, die die auszuübende Position schnörkellos beschreibt. 

3.   Inhaltsleere Formulierungen
Vermeiden Sie leere Worthülsen wie «belastbar» oder «flexibel», die nichts aussagen. 

4.   Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion oder Weltanschauung
Ein Stelleninserat sollte neutral und objektiv geschrieben sein und sich auf fachliche Qualifikationen beschränken. Wie es zum Beispiel verfasst sein muss, damit Frauen sich darauf bewerben, lesen Sie hier

5.   Ein Anforderungsprofil, das abschreckt
Für die meisten Stellensuchende bildet das Anforderungsprofil die Grundlage, sich für einen Job zu bewerben. Bei zu hohen Anforderungen bewerben sich jedoch nur wenige. Deshalb gilt es in Inseraten klar zu unterscheiden zwischen Fähigkeiten, die erforderlich und solchen, die wünschenswert sind.

Neugierig geworden?
Verlassen Sie sich beim Formulieren von Stelleninseraten auf eine Partnerin, die über entsprechendes Know-how und viel Erfahrung verfügt, Sie unterstützt und entlastet. 

 

Inhalt/Redaktion: etextera, Agentur für Text und Design
Weitere spannende Artikel lesen Sie hier.

PS: Warum selber machen, wenn es Profis gibt? etextera unterstützt Sie beim Texten, Gestalten und Umsetzen Ihrer Kommunikationsprojekte. Sprechen Sie mit uns.